Auftraggeber_Stiftung Albert Anker-Haus Ins

Gebäude_Wohnhaus vom Künstler Albert Anker, Baujahr 1803

Schutzstatus_Schützenswert K-Objekt, nationales Denkmal

 

Architektengemeinschaft Pauli Hegg

Architektur_Atelier Marcel Hegg

Baumanagement_akkurat Bauatelier Thun

Zeitrahmen_2013-2023


Das Centre Albert Anker schafft einen würdigen Rahmen für das bedeutende Erbe des in der Schweiz wohl bekanntesten Kunstmalers des 19. Jahrhundert. 

In enger Zusammenarbeit mit der Stiftung ist über die letzten Jahre die Vision gewachsen und gereift. Daraus sind mehrere Projektteile entstanden:

Für die sichere Aufbewahrung und adäquate Präsentation der Kunst- und Kulturgüter entsteht im Nordostteil des Gartens der Kunstpavillon. 

Des Weiteren beinhaltet das Projekt den Einbau von Empfangs- und Vermittlungsräumen im Tenn und ehemaligen Tierstall sowie einer Dauerausstellung im Dachraum des Altbaus. 

Die Betriebswohnung im Ostteil bietet nach dem Um- und Ausbau dem zukünftigen Betreiber eine attraktive Wohngelegenheit. 

Bilder: Stiftung Albert Anker-Haus Ins / A. Jaquemet

Einbau Empfangsräume

Im Tenn und im ehemaligen Tierstall werden neu die Empfangsräume eingebaut, wobei die Strukturen und Geschichten weiterhin ablesbar bleiben. Auf den verschiedenen Ebenen im Dachraum wird eine Dauerausstellung über das Leben von Albert Anker und seinem Kontext eingerichtet. Zudem ermöglicht die Neuerschliessung des Dachraums einen bequemen Zugang zum einzigartigen Atelier von Albert Anker. 

Um- und Ausbau Betriebswohnung

Der Ostteil des Ankerhaus wurde bereits früh durch einen Anbau mit Ofenhaus-/Wasch-/Bedienstetenräume erweitert, woraus in den 70-er Jahren eine Betriebswohnung durch die Nachkommen Ankers entstand. Der Umbau- und Ausbau der Wohnung stellt die ursprüngliche Fassade als räumlicher Mittelpunkt ins Zentrum der Wohnung und sämtliche Räume berühren so die Orginalfassade.

Neubau Kunstpavillon

Im oberen Teil des Gartens wird ein Neubau ganz aus Holz geschaffen. Einfach, nachhaltig und energieschonend. Kern des Kunstpavillons bildet dabei der Hauptraum im Erdgeschoss, welcher durch eine Vollholzhülle ohne Isolation umschlossen wird. Die Eigenschaften des massiven Holzes schaffen ein konstantes Klima und reduzieren den Bedarf an Energie auf ein Minimum. Die umlaufende Laube schützt die Schatzkammer vor den Witterungseinflüssen und ist ein wichtiger Übergangsraum vom Garten in das Gebäude. 

Modell_Steger Modell | Fotos_A. Jaquemet

Verortung im Garten

Der Neubau wird an die nordöstliche Ecke des Gartens gesetzt und bildet einen klaren räumlichen Abschluss. Der Garten wird mit den beiden Gebäuden gefasst und durch den Verbindungsweg stärker erlebbar. Beim Rückweg vom Kunstpavillon zum Wohnhaus nimmt man die grosse Dachfläche mit den Dachfenstern des Ateliers bewusst wahr. 


Hier geht's zur offiziellen Centre Albert Anker Website.