Gebäude_Ehem. Küherhaus des Landsitzes "Bellerive", ca. 1730 

Schutzstatus_Schützenswert K-Objekt

Auftraggeber_Privat

Zeitrahmen_2020

 

Von der Schreinerwerkstatt zum Wohnraum - Das Holz bleibt das prägende Material.

Die Studiowohnung schafft auf kleiner Fläche mit raffinierten Schreinerlösungen eine grosszügige, attraktive Wohnatmosphäre. Das positive Raumklima mit den natürlichen Holzoberflächen und dem Blick in den Garten macht die Einzimmerwohnung zu einer kleinen Ruheoase. 




Auftraggeber_Stiftung Albert Anker-Haus Ins

Gebäude_Wohnhaus vom Künstler Albert Anker, Baujahr 1803

Schutzstatus_Schützenswert K-Objekt, nationales Denkmal

 

Architektengemeinschaft Pauli Hegg

Architektur_Atelier Marcel Hegg

Baumanagement_akkurat Bauatelier Thun

Zeitrahmen_2013-2022


Das Centre Albert Anker schafft einen würdigen Rahmen für das bedeutende Erbe des in der Schweiz wohl bekanntesten Kunstmalers des 19. Jahrhundert. 

In enger Zusammenarbeit mit der Stiftung ist über die letzten Jahre die Vision gewachsen und gereift. Daraus sind mehrere Projektteile entstanden:

Für die sichere Aufbewahrung und adäquate Präsentation der Kunst- und Kulturgüter entsteht im Nordostteil des Gartens der Kunstpavillon. 

Des Weiteren beinhaltet das Projekt den Einbau von Empfangs- und Vermittlungsräumen im Tenn und ehemaligen Tierstall sowie einer Dauerausstellung im Dachraum des Altbaus. 

Die Betriebswohnung im Ostteil bietet nach dem Um- und Ausbau dem zukünftigen Betreiber eine attraktive Wohngelegenheit. 

Bilder: Stiftung Albert Anker-Haus Ins / A. Jaquemet

Einbau Empfangsräume

Im Tenn und im ehemaligen Tierstall werden neu die Empfangsräume eingebaut, wobei die Strukturen und Geschichten weiterhin ablesbar bleiben. Auf den verschiedenen Ebenen im Dachraum wird eine Dauerausstellung über das Leben von Albert Anker und seinem Kontext eingerichtet. Zudem ermöglicht die Neuerschliessung des Dachraums einen bequemen Zugang zum einzigartigen Atelier von Albert Anker. 

Um- und Ausbau Betriebswohnung

Der Ostteil des Ankerhaus wurde bereits früh durch einen Anbau mit Ofenhaus-/Wasch-/Bedienstetenräume erweitert, woraus in den 70-er Jahren eine Betriebswohnung durch die Nachkommen Ankers entstand. Der Umbau- und Ausbau der Wohnung stellt die ursprüngliche Fassade als räumlicher Mittelpunkt ins Zentrum der Wohnung und sämtliche Räume berühren so die Orginalfassade.

Neubau Kunstpavillon

Im oberen Teil des Gartens wird ein Neubau ganz aus Holz geschaffen. Einfach, nachhaltig und energieschonend. Kern des Kunstpavillons bildet dabei der Hauptraum im Erdgeschoss, welcher durch eine Vollholzhülle ohne Isolation umschlossen wird. Die Eigenschaften des massiven Holzes schaffen ein konstantes Klima und reduzieren den Bedarf an Energie auf ein Minimum. Die umlaufende Laube schützt die Schatzkammer vor den Witterungseinflüssen und ist ein wichtiger Übergangsraum vom Garten in das Gebäude. 

Modell_Steger Modell | Fotos_A. Jaquemet

Verortung im Garten

Der Neubau wird an die nordöstliche Ecke des Gartens gesetzt und bildet einen klaren räumlichen Abschluss. Der Garten wird mit den beiden Gebäuden gefasst und durch den Verbindungsweg stärker erlebbar. Beim Rückweg vom Kunstpavillon zum Wohnhaus nimmt man die grosse Dachfläche mit den Dachfenstern des Ateliers bewusst wahr. 


Hier geht's zur offiziellen Centre Albert Anker Website.


Gebäude_Wohnstöckli von 1826

Schutzstatus_Erhaltenswert, K-Objekt

Auftraggeber_Privat

Leistungen_Vorprojekt+Bauprojekt (Ausführung Bauherr)

Zeitrahmen_2016-2017


Das ursprüngliche Stöckli wurde durch zahlreiche bauliche Veränderungen und Erweiterungen stark beeinträchtigt. Eine intensive Auseinandersetzung mit den strukturellen Eingriffen über die Jahrhunderte schuffen die Basis für eine Klärung und Stärkung der Identität des Stöcklis. 



Abschlussarbeit für den Bachelor in Architektur BFH AHB

Leistung_Entwurf Museumsarchitektur

Zeitrahmen_8 Wochen

Auszeichnungen:

_BSA Preis für beste Bachelorarbeit Entwurf 2012

_NZZ Best Bachelor 3.Rang


Das Albert Anker Museum Ins war ein fiktives Projektes für ein Kunst- und Kulturzentrum Albert Ankers in Ins.

Der neue Museumsbau bildete mit der bestehenden Zehntenscheune, welche zum Kulturhaus umgenutzt wurde, und mit einer Auberge im historischen Garten Ankers ein starkes Ensemble. Ein kultureller Mittelpunkt für das Dorf und die Region.

 

Das Museumsgebäude besteht aus vier, ineinandergeschobenen Volumen. Im Zentrum entsteht ein Atrium. Die ortsprägenden Dächer der Seeländer Bauernhäuser sind Vorbild für die Ausgestaltung des Museums. Die Dachziegel werden zum Kleid und hüllen sich über den gesamten Gebäudekörper. Im Innern ist die Dachstruktur das raumprägende Element. Die Ausstellungsräume für die Kunst- und Kulturobjekte Ankers befinden sich in den geschlossenen, intimen Räumen, welche wie kleine Häuser in der grossen Halle stehen.

 


1

Schaffung eines architektonischen Zeichens als Kommunikator und Brand für das Museum. Das Symbol wird durch zwei Elemente geprägt:

1. Buchstabe A aus Albert Anker

2. Querschnitt eines traditionellen Bauernhauses


 

2

Das Symbol wird am vorgesehenen Standort ausgerichtet

Es werden vier Giebelfassaden gestellt. Diese nehmen Bezug auf:

1. den Ort durch Ausrichtung auf Platz, Ober-/Unterdorf, Einfahrt

2. auf die vier wichtigen Lebensstation von Albert Anker

3. vier Symbole stehen für Ankers Signatur AAAA (Albert Anker à Anet)

 


3

Volumen generieren

Das Symbol wird extrudiert.

Durch die Verjüngung am Ende des Volumens wird der Körper verfeinert und die Übergänge verstärkt.


4

Gebäudekörper

Die vier extrudierten und verjüngten Körper dringen ineinander und bilden so einen geschlossenen Rundgang. In der Mitte entsteht ein Innenhof. Diverse Modifikationen verstärken den Eingangsbereich sowie der finale Hauptausstellungsraum.